Was hilft bei Scharlach?

Was hilft bei Scharlach? Die Kinderkrankheit Scharlach, die ebenso bei Erwachsenen auftritt, spricht gut auf eine Behandlung mit Antibiotika an. Neben der zehntägigen Behandlung benötigt der Körper viel Ruhe für die Genesung.

Antibiotikum und Ruhe hilft bei Scharlach

Kinder Untersuchung

Kinderkrankheit Scharlach – eine kombinierte Therapie

Es ist ratsam, Scharlach mit Medikamenten umgehend zu behandeln. Der Arzt ist bei den ersten Anzeichen sofort aufzusuchen. Bei unbehandelten Krankheitsverläufen besteht die Gefahr für spätere Folgekrankheiten.

Eine kombinierte Therapie ist erfolgsversprechend. Diese besteht aus:

  • Antibiotika,
  • Ruhe,
  • Gurgeln,
  • Wadenwickel,
  • ausreichender Flüssigkeitszufuhr und
  • weicher Kost.

Antibiotika hilft bei konsequenter Anwendung

Eine Therapie mit Antibiotika hilft bei Scharlach und wirkt gegen die auslösenden Streptokokken. Da es sich bei Scharlach um eine Kinderkrankheit handelt, besteht die Wahl zwischen Antibiotika in Tabletten- oder Saftform. Unbehandelt dauert die Krankheit circa drei Wochen.

Bei unbehandelten Scharlach-Fällen ist ein erhöhtes Auftreten von Komplikationen ein besonderes Risiko. Vor diesem Hintergrund muss eine konsequente Einnahme von Antibiotika erfolgen. Die Therapie dauert zehn Tage. In der Regel verschreibt der Arzt Penicillin. Einige Patienten reagieren allergisch darauf und weichen auf ein anderes Antibiotikum, wie Erythromycin, aus. Nach circa zwei Wochen erfolgt die Nachkontrolle beim Arzt. Dieser prüft, ob während der Krankheit Komplikationen auftraten und Folgen hinterließen.

Hausmittel lindern Schmerzen und Schluckbeschwerden

Neben der konsequenten Einnahme der Antibiotika ist Ruhe wichtig für die Genesung. Es hilft bei Scharlach ausreichend zu schlafen und Bettruhe einzuhalten, damit der Körper die Infektion wirksam bekämpft. Diese Maßnahmen helfen, die Krankheit schnell zu überwinden. Bettruhe besteht, solange das Fieber hoch ist. Gegen das Fieber helfen mehrmals täglich angelegte Wadenwickel. Darüber hinaus gibt es fiebersenkende Medikamente. Vor der Einnahme ist mit dem Arzt die Medikation abzusprechen, um Komplikationen zu vermeiden.

Zur Linderung der Schmerzen beim Schlucken hilft bei Scharlach, mehrmals täglich mit einer Salzlösung oder einem Tee aus Salbeiblättern zu gurgeln. Kamille ist aufgrund der beruhigenden Wirkung empfehlenswert. Dafür reichen 15 Tropfen Kamillenöl in einem großen Glas Wasser aus. Eine Mischung aus drei Teelöffeln Apfelessig in 200 Milliliter Wasser und ein bis zwei Teelöffel Honig hilft bei Scharlach ebenso.

Aufgrund der Hals- und Rachenschmerzen sind warme Getränke, wie Linden- oder Holunderblütentee hilfreich. Aufgrund des Fiebers ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Bei normaler Körpertemperatur liegt der Bedarf bei circa zwei Litern am Tag. In der Regel ist der Patient angehalten, für jeden Grad über der Normaltemperatur circa einen halben Liter mehr Flüssigkeit aufzunehmen. Suppen oder Brei ergänzen die weiche Kost.

Bei den ersten Anzeichen zum Arzt

Scharlach ist eine Kinderkrankheit, die auch bei Erwachsenen auftritt. Aufgrund der Risiken von späteren Komplikationen am Herzen oder der Niere, ist bei den ersten Symptomen von Scharlach ein Arzt aufzusuchen. Antibiotikum sowie ausreichend Ruhe hilft bei Scharlach. Hausmittel lindern die Schmerzen beim Schlucken und Senken das Fieber. Hierzu zählen Gurgeln, Tees und Wadenwickel.

veröffentlicht  von  Anna Nilsson,

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