Scharlach Schnelltest

Ein Scharlach-Schnelltest kann die Streptokokken Infektion im Rachen nachweisen > Dieser Test kann bequem und sicher von jedem durchgeführt werden, durch einen einfachen Rachenabstrich werden die Erreger nachgewiesen.

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Sichere Diagnose durch den Scharlach-Schnelltest

Im Allgemeinen gilt Scharlach als Kinderkrankheit. Die Möglichkeit besteht, dass Erwachsene an der Infektion erkranken. Dies geschieht im gleichen Fall, wenn kein direkter Kontakt mit Kindern besteht. Die Krankheit überstanden zu haben, schützt nicht vor einer erneuten Infektion. Für jeden Menschen besteht im Laufe seines Lebens das Risiko, mehrmalig an Scharlach zu erkranken.

Es gibt verschiedene Gruppen von Streptokokken, die als Auslöser der Krankheit gelten. Da andere Infektionen ähnliche Symptome wie Scharlach aufweisen, reichen äußere Krankheitszeichen für eine Diagnose nicht aus. Ein Scharlach-Schnelltest wird meist durch den behandelnden Arzt durchgeführt.

 

Die ersten Symptome der Krankheit

Scharlach gilt als häufigste bakterielle Kinderkrankheit. Die Auslöser übertragen sich durch eine Tröpfchen-Infektion beim Niesen und Husten. Gewöhnlich betrifft sie Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren. Die Infektion mit dem Bakterium Streptokokkus pyogenes verursacht eine Entzündung der Schleimhäute im Bereich von Hals, Rachen und Nase.

Die Inkubationszeit, die Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit, beträgt ein bis fünf Tage. Ein Großteil der Bevölkerung trägt diese bakteriellen Auslöser in sich. In seltenen Fällen verläuft Scharlach ohne Beschwerden. Die typischen Symptome treten in der Regel akut und heftig auf. Kinder empfinden die Beschwerden ausgeprägter als Erwachsene. Anfänglich kommt es zu Schüttelfrost, Fieberschüben sowie geschwollenen Lymphknoten und Mandeln. Der entzündete Innenraum des Halses färbt sich feuerrot. Betroffene klagen über Schluckbeschwerden und fehlendem Appetit. Gelegentlich begleiten Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen die Krankheit.

Im Verlauf der Erkrankung färbt sich die Zunge himbeerrot. Die Geschmacksknospen stehen hervor. Ein roter, dichter und feinfleckiger Ausschlag (Exanthem) breitet sich vom Brustkorb über den Körper aus. Auf der Haut entwickeln sich erhabene, hellrote Punkte, die die Größe eines Stecknadel-Kopfes aufweisen. Der Hautausschlag betrifft Leistengegend und Armbeugen stark. Ein Dreieck zwischen Mund und Kinn spart er aus. Vom Immunsystem des Patienten hängt ab, wie ausgeprägt die Rötungen erscheinen. Dieser Ausschlag verschwindet drei Wochen nach Krankheitsbeginn. Die Haut beginnt, sich zu schuppen. Besonders trifft dies auf Handflächen und Fußsohlen zu.

Die Diagnose der Scharlach-Infektion

Der Anfangsverdacht auf Scharlach zieht unverzüglich einen Arztbesuch nach sich. Die Krankheit gilt als hochgradig ansteckend und gehört in Deutschland zu den meldepflichtigen Infektions-Krankheiten. Da Scharlach im Regelfall Kinder infiziert, fallen Diagnose und Therapie in den Zuständigkeits-Bereich des Kinderarztes. Ein Scharlach-Schnelltest gibt letzte Gewissheit. Nach wenigen Minuten erbringt dieser ein Ergebnis. Fällt der Antigen-Schnelltest negativ aus, besteht weiterhin die Möglichkeit einer Scharlach-Infektion.

Dies liegt daran, dass ein Scharlach-Schnelltest in der Regel nicht präzise genug funktioniert. Das Anlegen einer Kultur erweist sich als sinnvoll. Dabei gewinnt der Arzt das Material aus Rachenabstrichen. Aus diesem Abstrich züchtet er im Labor eine Kultur an, sodass er den Erreger identifiziert.

Behandlung und Therapie bei Scharlach

Stellt sich der Scharlach-Schnelltest als positiv heraus, folgt umgehend eine Therapie. Gegen Scharlach nimmt der Patient zehn Tage lang ein Antibiotikum ein. Die besten Erfolge erreicht Penicillin. Bei einer allergischen Reaktion auf Penicillin stehen verschiedene andere Antibiotika zur Verfügung. Als wichtig gilt, sie zu festen täglichen Zeiten konsequent einzunehmen. Zur begleitenden Behandlung der Antibiotika-Therapie eignen sich fiebersenkende Medikamente oder Wadenwickel. Der Scharlach-Schnelltest erweist sich in vielen Fällen als hilfreich, da der Patient früher mit der Therapie beginnt. Erkrankte bleiben in jedem Fall während der Krankheitsphase zu Hause. Nach einer Behandlung mit Antibiotika endet die Ansteckungs-Gefahr nach ein bis zwei Tagen.

Als Ziel der Therapie gilt es nicht ausschließlich, Beschwerden zu lindern, sondern Komplikationen zu verhindern. Beim toxischen Verlauf führt das von den Bakterien gebildete Gift zu Kreislauf-Versagen, Krämpfen und Herzmuskel-Entzündungen. Hirnhaut-Entzündungen und vereiterte Nasennebenhöhlen-Entzündungen entstehen bei einer septisch verlaufenden Krankheit. Da Scharlach eine ernste Infektion darstellt, bieten Ärzte in manchen Fällen einen vorsorglichen Scharlach-Schnelltest an.

Es erweist sich als nicht sinnvoll, Kontaktpersonen vorbeugend zu behandeln, indem der Arzt einen Abstrich nimmt. Ansteckungsgefahr besteht 48 Stunden nach Beginn der Therapie. Gerade bei Kindergarten- und Schulkindern gilt, bei Verdacht auf Scharlach den Gemeinschafts-Einrichtungen fernzubleiben. Nach Ablauf der Krankheit stellt der Arzt eine Bescheinigung aus, dass der Patient als frei von ansteckenden Krankheiten gilt. Eine präventive Schutzimpfung gegen Streptokokken gibt es nicht.

veröffentlicht  von  Anna Nilsson,

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