Scharlach-Ausschlag-Creme

Salben helfen gegen den typischen Scharlach-Ausschlag

Die bakterielle Erkrankung Scharlach tritt in vielen Fällen bei Kindern auf. Der charakteristische Hautausschlag stellt ein Symptom der Krankheit dar. Scharlach-Ausschlag-Creme hilft dabei, das durch die Haut-Entzündung ausgelöste Jucken zu lindern. Den Hautausschlag lösen erythrogene Toxine aus, welche die den Infekt verursachenden Streptokokken bilden. Homöopathische Mittel ermöglichen es zudem, den Juckreiz zu behandeln.

Scharlach2

 

Hilfreiche Salben gegen Scharlach enthalten kein Kortison

Ärzte verschreiben den von Scharlach betroffenen Patienten Salben gegen den Ausschlag. Zu diesen Medikamenten gehört die Imiquimod-Creme.

Bei der Offwhite-Creme handelt es sich um eine Salbe, die Imidazochinolin-Verbindungen enthält. Diese lindern den Juckreiz und verhindern eine starke Schuppung der betroffenen Hautstellen. Eine bekannte Marke der geruchlosen Scharlach-Ausschlag-Creme stellt das Produkt Aldara dar.

 

Eine alternative Salbe zeigt sich in Form von „Bepanthen Sensiderm“-Creme. Die Arznei sorgt bei verschiedenen Arten von Hautreizungen für Linderung. Dem stark juckenden Ausschlag bei einer Scharlach-Erkrankung folgt in vielen Fällen eine Schuppung. Hierbei schält sich die obere Hautschicht durch die Reizung und das Kratzen ab. Bepanthen Sensiderm kühlt die Haut und mildert auf diese Weise den Juckreiz. An den infizierten Haut-Arealen kommt es durch die Salbe zu dem Aufbau einer stabilisierenden Hautschutz-Barriere.

 

Diese lindert vorwiegend den Reiz, sich kratzen zu müssen. Zudem enthält die Salbe kein Kortison. Allergische Reaktionen der Patienten sind aus diesem Grund selten. Durch die Creme Bepanthen Sensiderm regenerieren sich die von dem Ausschlag betroffenen Hautstellen schnell und ohne Narbenbildung.

 

Ebenfalls gehört Sensicutan zu den kortisonfreien Produkten. Dabei handelt es sich um eine Salbe, die vorwiegend natürliche Wirkstoffe gegen den Juckreiz beinhaltet. Speziell bei entzündlichen Hautreizungen, wie sie bei Scharlach der Fall sind, sorgt diese Creme für eine zuverlässige Linderung der Symptome. Sensicutan und Bepanthen Sensiderm tragen die Betroffenen in regelmäßigen Abständen auf. Bei Kindern reichen täglich zwei bis drei Behandlungen mit einer der beiden Salben.

 

Anwendung desinfizierender Salben bei Scharlach

Dagegen benutzen die Patienten die Imiquimod-Creme am besten ausschließlich einmal am Tag. Damit das Medikament seine Wirkung entfaltet, empfehlen Ärzte, die Creme vor der Nachtruhe aufzutragen. Weiterhin besitzen Lotionen mit Urea eine lindernde Wirkung bei durch Scharlach ausgelöstem Juckreiz. Die in der Apotheke erhältlichen Salben wirken aufgrund ihrer Inhaltsstoffe desinfizierend.

 

Erst bei starkem Juckreiz, der mit großflächigen Entzündungen einhergeht, verschreiben Mediziner kortisonhaltige Salben. Kühlende Salben und Gels beinhalten die Wirkstoffe Menthol und Kampfer. Diese tragen im gleichen Fall dazu bei, den juckenden Reiz zu mildern. Zu den am häufigsten verschriebenen Medikamenten gehören Lotionen mit Isoprenalin. Hierbei handelt es sich um einen Inhaltsstoff aus der Kategorie der Betamimetika.

 

Antibiotika und Hausmittel schließen sich nicht aus

Eine gute Möglichkeit, den Juckreiz zu behandeln, besteht in der Kombination aus Antibiotika und homöopathischen Mitteln. Das Antibiotikum zeigt sich bei einer Scharlach-Erkrankung unbedingt erforderlich. Schließlich lösen Bakterien diese Krankheit aus. Der Körper ist allein nicht fähig, sie zu bekämpfen. In der Regel verordnen Mediziner den betroffenen Patienten Penicillin. Des Weiteren geht der Juckreiz durch die eingenommenen Antibiotika schneller zurück.

 

Zu den homöopathischen Mitteln gegen den für den Scharlach charakteristischen Juckreiz gehören Lotionen mit:

  • Teebaumöl,
  • Lindenblüten-Extrakten
  • und

 

Zudem gibt es Hausmittel, die zeitweilig gegen den Drang, sich zu kratzen, helfen. Eine Dusche mit lauwarmem Wasser lindert den Reiz. Kühlende Umschläge aus Naturjoghurt und Honig beruhigen die betroffenen Hautstellen. Jedoch stellen diese Hausmittel keinen Ersatz für die von einem Arzt verschriebenen Salben dar.

 

Eine Zusammenfassung der Scharlach-Ausschlag-Cremes

Das typische Exanthem bei einer Scharlach-Erkrankung mildern Salben und Lotionen, die zu den verschreibungspflichtigen Medikamenten gehören. Spezielle Cremes enthalten Imidazochinolin-Verbindungen. Diese wirken einer verstärkten Schuppenbildung durch die Hautreizung entgegen. Zu den weiteren hilfreichen Salben gehören Produkte mit den Inhaltsstoffen Urea, Menthol und Kampfer. Homöopathische Alternativen zeigen sich in Form von Kamille- und Teebaumöl-Extrakten.

 

weiterführend:

http://www.bihcs.com/stag/scharlach-schuppung-creme/

 

 

© Scharlach Informationen
Alle Inhalte rechtlich geschützt.